6. Lauf „Rund um die Blütenstadt“ erfolgreich absolviert

Sie sind eine eingeschworene kleine Gemeinschaft und machen sich einmal im Jahr auf, Leichlingen joggend zu umrunden.

„Rund um die Blütenstadt“ nennen sie ihren 20-Kilometer-Lauf an einem Sonntag im Mai, den sie privat organisieren, der seine Ursprünge aber in der Fit-und-Fun-Trainingsgruppe des LTV hat. „Es ist jedes Mal ein Erlebnis“, sagt Trainer Kurt Vogel.

„Und wenn man es dann wirklich wieder geschafft hat, stellt sich große Zufriedenheit ein.“

Zum sechsten Mal gehen die Freizeitsportler an den Start, manche laufen die halbe, andere die volle Distanz. Die Wetterbedingungen sind optimal an diesem Tag: 17 Grad, bewölkt, trocken. Das war nicht abzusehen und so traben sie bester Laune von der Balker Aue zunächst über das Schmerbachtal hoch nach Bennert. Von dort führt die Strecke wieder hinab nach Kradenpuhl und über Gosse, Müllerhof und Staderhof bis in die Sandberge am „Adler“. Dort wartet – nach zehn Kilometern – bereits das Unterstützerteam mit Bananen, Kuchen und Getränken (Danke Hannelore, Petra, Ulla und Gerd).

Nach kurzer, aber erholsamer Pause setzt sich die Truppe wieder in Bewegung, umrundet das Further Moor und durchquert Hapelrath. „Hier war ich noch nie“, wundert sich Simon Thielsch, der zum ersten Mal dabei ist. „Wirklich schön! Allein dafür hat sich die Teilnahme gelohnt. Von der sportlichen Herausforderung mal ganz abgesehen.“  Über „Am Rombergs Weiher“ und Sandstraße geht es – immer noch entspannt – zurück zur Wupper.

In dieser Phase – drei, vier Kilometer vor dem Ziel – werden die Beine spürbar schwerer, verstummen die Gespräche. „Nur noch ein wenig Jakobsweg, dann an Balken vorbei“, macht Kai von Schoenebeck sich selbst Mut, der den Lauf einst initiiert hat und für die Streckenführung zuständig ist. Und tatsächlich: Schneller als gedacht biegen sie wieder in die Balker Aue ein. Flugs ist ein Tisch im LTV-Zentrum gekapert und das passende Mittagessen geordert. „Prost“, ruft Albrecht Freitag, Gläser stoßen an. „Die verbrannten Kalorien müssen wieder drauf! Und 2018 machen wir das wieder.“

Machen wir!

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